drei > zwei > > eins > > > meins!
oder: drei > zwei > > eins > > > KEINS!
Viele Menschen nutzen das Internet schon lange um sich über Angebote und Preise zu informieren, seit vielen Jahren gibt es aber auch Online Fahrzeug Märkte wie Autoscout24, Mobile.de, eBayMotors und andere, neben den üblichen Kleinanzeigen Webseiten wo Autos gehandelt werden.
Während der regionale Kleinanzeigenmarkt in den Lokalzeitungen weiterhin aktiv ist, hat er aufgrund des Online Handels und der Wochenend-Automärkte auf Parkplätzen ziemliche Einbussen hinnehmen müssen.
Zusätzlich hat der Mauerfall den Gebraucht-Fahrzeug-Markt seit 1990 ziemlich durchgeschüttelt und die Preise sind stark gestiegen, was immer mehr Leute zu Schnäppchen-Suchern macht. Es kann ja wirklich mal jemand ein gutes Auto für weit unter dem Marktwert verkaufen weil er dringend Geld braucht. Genau hier setzt der Hebel an !
1. Gibt es " Dienstleister" oder sogenannte " Drittanbieter", die über die API Schnittstellen der beiden grössten Autoportale Mobile.de und Autoscout.de, einen bis zu 1000.- € kostenden " Service" anbieten, der jedes neue Inserat per SMS an ein Handy sendet, so dass solche " Kunden" als erste den gesuchten Wagen mitgeteilt bekommen und viele Anbieter sich schon gewundert haben, dass sie innerhalb weniger Sekunden nach Ihrer Angebotserstellung, einen Anruf von einem " Händler" bekamen. Dadurch wird das Märchen vom Schnäppchen im Internet nur für diejenigen wahr, die an diese " Firmen" den " Mitgliedsbeitrag" zahlen!
2. Werden seit Jahren ungehindert täglich tausende von nicht existierenden Fahrzeugen in den Portalen von organisierten Verbrecherbanden vor allem aus Rumänien angeboten. Erkennbar sind sie an den unrealistischen Preisen und an Merkmalen wie im Foto eingebetteten email-Adressen auf sogenannten freemail Adressen. Sobald es in Westeuropa dunkel wird und die Mitarbeiter der Plattformbetreiber nach hause gehen, kommen diese Banden und stellen ihre fiktive Ware ein. Ein grosser Teil der fiktiven Angebote ist dann im laufe des nächsten Vormittags wieder gelöscht und kommt beim nächsten Dunkelwerden wieder. Das geht so seit Jahren und die Plattformbetreiber können sich anscheinend nicht leisten, einen 24/7 Sicherheits Service zu bezahlen, der rund um die Uhr aufpasst.
Schon immer gab es beim Fahrzeughandel Betrug, das war vor der Erfindung des Automobils beim Pferdehandel nicht anders. Genauso wie die damals unbeliebten Rosstäuscher, versuchen sich heute unredliche Mitbürger Vorteile zu verschaffen indem sie den Tachometer zurückdrehen, Unfallschäden vertuschen und tausende anderer Tricks anwenden um uns ein X für ein U zu verkaufen. Man kann niemals hundertprozentig sicher sein aber seit Einführung der gesetzlichen Gewährleistungspflicht für gewerbliche Händler, hat man wenigstens dort ein wenig Verbraucherschutz.
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Grundverhaltensregeln für den sicheren Fahrzeughandel. Die Grundregel lautet: Lassen Sie sich niemals zum Kauf drängen. Leisten Sie keine Vorkasse. |
Was tut die Politik? Was Gesetzgeber und Politik zum Thema Cybercrime unternehmen. |
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Cybercrime Informationen zum Thema bei Wikipedia |
In den Nachrichten Was die Medien dazu sagen BBC
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