Ein Wort : VORKASSE
Niemand muss ein Fahrzeug kaufen, das nur als Bild im Internet zu sehen ist. Die Fahrzeughandel-Portale
sollten lediglich zur Vermittlung einer Kontaktaufnahme genutzt werden. Es gilt Geld gegen Ware, Zug um Zug.
Anzahlungen sollte man genauso vermeiden. Oft reicht den Tätern genau diese Art Vorkasse um die 1000.- Euro
und Sie sehen das Geld nie wieder. Meistens gibt es ja auch kein Auto, nur ein Bild von einem anderen ehrlichen Anbieter der sein Auto verkauft hat und den Diebstahl seines Fotos nicht mehr bemerkt.
Den grössten Betrugsschaden beim Internet-Handel mit Fahrzeugen richten nach meiner Erfahrung die Rumänischen Banden an indem sie virtuelle Autos auf Vorkasse verkaufen. Seit ein paar Jahren haben sich auch Nigerianer in das lukrative Geschäft des Online Fahrzeug-Betrugs eingeklinkt und sind an ihren ganz spezifischen Betrugsmethoden von den Rumänen bisher leicht zu unterscheiden. Einen ganz geringen Teil machen Banden aus Russland, Ukraine oder dem Baltikum aus, die auch wiederum ihre ganz spezifischen Methoden haben. Für jede dieser Gruppen stelle ich eine extra Seite zur Verfügung um die Tricks genau zu erklären. Trotzdem gibt es teilweise eine Koordination zwischen den 3 Länderspezifischen Banden und sie haben auf bestimmten Ebenen über das Internet Kontakt zueinander. Es scheint als ob alle Fäden in Russland zusammenlaufen, denn dort befinden sich die Handelsbörsen für Identitätsdiebstahl und Kreditkarten Nummern, auf denen Rumänen und Nigerianer sich die Datensätze einkaufen mit denen sie dann Internetprovider bezahlen und dort fiktive Firmen-Webseiten ins Internet stellen. Man kann aber auch Konkurrenzverhalten zwischen den verschiedenen Banden feststellen. So haben die Nigerianer vor kurzem angefangen selber fiktive Autohandels-und-Verschiffungs-Webseiten mit gestohlenen Kreditkartennummern ins Internet zu stellen.